Was sind eigentlich FAQ's?
Dies sind schriftliche Zusammenstellungen häufig gestellter Fragen und Antworten zu einem Themenbereich. Auf dieser Seite geht es um das Thema Schützenwesen.
Fotos von einigen Waffen-Arten finden Sie hier.
![]() | Was ist eine Armbrust? |
Eine Armbrust ist eine bogenähnliche Fernwaffe, die Pfeile oder Bolzen aus Metall, Kunststoff oder Holz verschießt.
![]() | Was bedeutet der Begriff BDMP? |
Der Bund der Militär- und Polizeischützen e.V. (BDMP) wurde als Schießsportverein am 11. August 1979 in Paderborn gegründet.
Organisatorisch ist der BDMP e.V. in einzelne Landesverbände gegliedert. Die Sportler sind aber im Gegensatz zu anderen Verbänden direkte Verbandsmitglieder des BDMP e.V. und benötigen somit keine gesonderte Vereinsmitgliedschaft z.B. in einem Schützenverein. Sie finden sich in sogenannten Schießsportleistungsgruppen (SLGs) zusammen, die sich oft aus der beruflichen Arbeit mit der Waffe oder aber aus der Zugehörigkeit zu einem weiteren Schießsportverein ergeben. Die Kommunikation zwischen Verband und den SLGs, resp. zu den nicht in SLGs organisierten Mitgliedern erfolgt in der Hauptsache über die Verbandszeitschrift "Vo", in der alle relevanten Informationen zu Disziplinen, nationalen und internationalen Wettkämpfen, Ergebnissen, etc. veröffentlicht werden.
![]() | Was bedeutet der Begriff Biwak? |
Mit dem Biwak der Militärsprache wird der Aufbau und Betrieb eines "Zeltlagers" meist im Wald durch Soldaten bezeichnet, der oft mit einer Geländeausbildung verbunden ist. Marschbiwak mit Orientierungsmärschen,
Schießbiwak mit verschiedenen (Handwaffen-)Schießübungen
![]() | Was ist Brauchtum? |
Ein Brauch ist eine Handlung, die nicht beliebig oder spontan abläuft, sondern einer bestimmten Regelmäßigkeit und Wiederkehr bedarf, ferner einer brauchausübenden Gruppe, für die dieses Handeln eine Bedeutung erlangt, sowie einen durch Anfang und Ende gekennzeichneten Handlungsablauf, dessen formale wie zeichenhafte Sprache der Trägergruppe bekannt sein muss.
Bräuche sind zu unterscheiden einmal vom Ritus, der die soziale mit der religiösen Welt zu verbinden sucht, zum anderen von der Gewohnheit, die eine nüchterne zweckmäßige, nicht notwendigerweise soziale Routine darstellt. Das Ritual ist Teil des Brauchkomplexes. Bräuche wirken zudem handlungsorientierend. Sie liefern einen Rahmen, einen Satz von Zeichen und Symbolen, Anweisungen und Rollen und passt diese an. Oftmals stellen Bräuche eine genaue Formulierung für eine bestimmte Gelegenheit bereit, die durch die Beteiligten erwartet wird.
![]() | Was ist ein Diopter |
Der Diopter ist ein Teil der Zieleinrichtung bei Schusswaffen, im besonderen bei Gewehren.
Der Diopter ist die hintere Visiereinrichtung auf der Waffe und besteht im Grundsatz aus einer höhen- und seitenverstellbaren Platte mit einer sehr kleinen Durchblicköffnung in der Mitte, durch welche der Blick auf die vordere Visiereinrichtung freigegeben wird. Das Auge muss sich sehr genau zentriert hinter dem Loch des Diopters befinden, damit dieser Punkt der Visierline immer gleich ist. Mit dem Diopter, dem Korntunnel und einem Ringkorn (vordere Visiereinrichtung auf dem Lauf der Waffe) wird ein sehr einfaches zentralsymmetrisches Zielbild erreicht. Diese Art der Visierung ist einfacher zu handhaben als Kimme und Korn und ist meist genauer, da mit längerer Visierlinie gearbeitet werden kann. Der Winkelfehler beim Zielen wird dadurch verkleinert. Häufig ist im Diopter anstelle eines fixen Loches eine variable Irisblende eingebaut. Dadurch ist der Diopter an verschiedene Lichtverhältnisse anpassbar. Nach den Richtlinien im Sportschießen darf eine Vergrößerung bei Wettkampfwaffen in der hinteren und vorderen Visierung im Allgemeinen nicht verwendet werden.
Militärische Waffen verfügen zum Teil über turmartige Diopter für das Schießen auf verschiedene Entfernungen. Dabei sind im „Turm“ die Löcher in unterschiedlicher Höhe gebohrt. Damit durch das Loch hindurchgesehen werden kann, ist dieser schräg gestellt. So sieht der Schütze durch das ihm zugewandte Loch und blickt dabei über den Turmrand an der anderen Seite hinweg.
![]() | Was ist eine Flinte? |
Eine Flinte (oder Schrotflinte) ist eine Handfeuerwaffe, welche überwiegend mit innen glatten Läufen versehen ist. Es gibt jedoch auch Ausführungen mit gezogenem Lauf (Zug- und Feld-Lauf) um Flintenlaufgeschosse (Slugs) mittels des Dralls in eine stabilisierende Drehbewegung zu versetzen, um so das Präzisionspotential dieser Geschosse zu erhöhen.
![]() | Was ist ein Kaliber? |
Das Kaliber ist ein Maß für den Durchmesser eines Projektils. Auch der Durchmesser des Laufs einer Waffe wird als Kaliber bezeichnet. Handelt es sich um einen gezogenen Lauf, so unterscheidet man zwischen Innenkaliber, dem Durchmesser zwischen den Feldern (den hervorstehenden Teilen der Laufinnenwand) und dem Außenkaliber, dem Durchmesser zwischen den Zügen (den eingeschnitteten Teilen der Laufinnenwand).
![]() | Was ist eine Kipplauf-Büchse? |
Kipplaufbüchsen sind sehr elegante und führige Jagdwaffen, die einzeln zu laden sind. Um eine wirklich reibungslose Funktion zu garantieren sind Randpatronen emfehlenswert. Sie erlauben den Gebrauch von starken Patronen, sie sind leichtgewichtig zu bauen und haben eine kurze Baulänge (beides vorteilhaft für die Gebirgsjagd) und sie sind von hoher Präzision.
![]() | Was ist eine Langwaffe? |
Langwaffen sind Schusswaffen, deren Lauf und Verschluss in geschlossener Stellung insgesamt länger als 30 cm sind und deren kürzeste besrtimmungsgemäß verwendbare Gesamtlänge 60 cm überschreitet; Kurzwaffen sind alle anderen Schusswaffen.
![]() | Was ist ein Lauf? |
Der Lauf ist das Rohr von Schusswaffen, in dem das Geschoss beschleunigt und geführt wird.
![]() | Was ist ein Kampfgericht |
Vor Wettkampfbeginn ist durch jeden teilnehmenden Verein dem leitenden Kampfrichter, zu Bildung eines Kampfgerichtes ein Kampfrichter schriftlich zu benennnen. Die benannten Kampfrichter unterstützen und unterstehen den leitenden Kampfrichter in seiner Tätigkeit. Das Kampfgericht führt vor Wettkampfbeginn eine Waffen- und Bekleidungskontrolle durch.
![]() | Was ist ein leitender Kampfrichter? |
Der Landesligaleiter bestimmt den leitenden Kampfrichter. Der leitende Kampfrichter hat die Mannschaftslizenz der teilnehmenden Vereine und die Identität der einzelnen Schützen zu prüfen, die durch den Mannschaftsführer nachzuweisen ist. Er kontrolliert vor Ort die ordnungsgemäße Ausstattung der Wettkampfstätte, veranlasst die Waffen- und Bekleidungskontrolle und überwacht die Durchführung der Wettkämpfe. Bei Einsprüchen, die nicht vor Ort entschieden werden können, berichtet er dem Landesligaleiter. Der leitende Kampfrichter ist gegenüber dem örtlichen Veranstalter und dem örtlichen Schießleiter weisungsbefugt. Der leitende Kampfrichter ist für die Veröffentlichung der Ergebnisse verantwortlich und leitet sie auch dem SSB zu.
![]() | Was sind Luftdruckwaffen? |
Luftdruckwaffen sind Schusswaffe, bei denen das Geschoss seine Anfangsgeschwindigkeit durch Luft, die beim Abziehen der gespannten Waffe kompremiert wird, erhält.
![]() | Was ist Munition? |
Der Begriff Munition wird in der Regel in Zusammenhang mit einer Waffe, seltener einem Werkzeug verwendet und bezeichnet in beiden Fällen nicht fest mit der Waffe oder dem Werkzeug verbundene, meist nachladbare Teile, die die eigentlichen Wirkungsträger darstellen und oft erst in beträchtlicher Entfernung zur Waffe, zumindest jedoch außerhalb der Waffe oder des Werkzeuges wirken.
![]() | Was ist eine offene Visierung? |
Bei Sportwaffen sind die Kimme und gelegentlich auch das Korn einstellbar. Meist ist die Kimme in Höhe und seitlicher Lage verstellbar. Bei einigen Waffen kann auch das Korn seitlich verschoben werden. Bei modernen Sportwaffen ist die Breite der Kimme und des Korns veränderlich. Diese Einstellmöglichkeiten dienen dazu, die Waffe an die persönlichen Bedürfnisse des Schützen anzupassen und die Treffpunktlage auf der Scheibe zu zentrieren.
![]() | Was ist ein Ordonnanzgewehr? |
Viele Schützenverbände bieten u. a. auch Disziplinen für Ordonnanzwaffen an. Es kommen dabei meist Repetiergewehre zum Einsatz, Halbautomatische Selbstladegewehre werden u. a. in der Schweiz, z. b. das (Sturmgewehr 57 bzw. Sturmgewehr 90), und auch in Deutschland, z.B. das Ljungman AG-42 und andere, auf einer Distanz von 100 m verwendet. Zum Teil werden von den Verbänden auch Kurzwaffendisziplinen auf 25 m angeboten. Überwiegend wurden Ordonnanzwaffen in sehr grossen Stückzahlen gefertigt und sind daher verhältnismässig günstig in brauchbarem Zustand zu erwerben. Besonders beliebte Ordonnanzgewehre für sind Carl Gustaf M/96, Karabiner 31, Lee_Enfield und K98. Viele Ordonnanzschützen betätigen sich auch als Wiederlader (Wiederladen) und stimmen ihre Munition speziell auf die Waffe ab.
![]() | Was ist eine Pistole? |
Eine Pistole (siehe auch Kurzwaffe) ist eine Faustfeuerwaffe, die aus der Hand abgeschossen wird. Das entscheidende Merkmal einer Pistole ist, dass Patronenlager und Lauf aus einem Stück bestehen, im Gegensatz zum Revolver, bei dem die Patronenlager vom Lauf getrennt in einer drehbaren Trommel untergebracht sind. Das Wort Pistole stammt aus dem Tschechischen (píštala) und kam über Frankreich nach Deutschland.
![]() | Was ist ein Repetier-Gewehr? |
Die Repetierbüchse (lat. repetere „wiederholen“) ist ein Gewehr, bei dem mittels des Repetiersystems nach dem Schuss durch Zurück- und Wiedervorschieben des Verschlusses die abgeschossene Patrone ausgeworfen und eine neue Patrone aus dem Magazin geladen wird. Beim Repetiervorgang wird das Schloss gleich gespannt. Die Waffe ist damit sofort wieder schussbereit. Der erste deutsche Repetierer war das Modell 71/84 des preußischen Heeres, das als Neukonstruktion der Brüder Mauser das Gewehr 71 mittels eines Röhrenmagazins zum 8-schüssigen Repetiergewehr machte. Militärgewehre wurden traditionell sehr bald auch als Jagdgewehre genutzt.
![]() | Was ist ein Revolver? |
Ein Revolver ist eine mehrschüssige Faustfeuerwaffe, bei der die Munition in einzelnen Kammern in einem als drehbare Trommel ausgelegten Patronenlagerblock kreisförmig angeordnet ist. Die Trommel dient dabei nicht nur als Patronenlager, sondern auch als Magazin
Der oft verwendete Begriff Trommelrevolver ist ein Pleonasmus. Während Trommel, Zylinder oder auch Walze für etwas stehen, das man drehen oder rollen kann, ist auch Revolver ein substantiviertes Verb mit der gleichen Bedeutung. Trommelrevolver heißt damit soviel wie rollende Rolle oder Rollenroller.
![]() | Was ist ein Schießleiter? |
Der Veranstalter stellt in Abstimmung mit dem Landesligaleiter den Schießleiter. Er tätigt alle offiziellen Ansagen wie z.B. Start des Probeschießens, Restdauer des Probeschießens, Start des Wertungsschießens und Ende der Schießzeit. Er überwacht den Schießablauf und die Schützen.
![]() | Was ist ein Schießstand? |
Ein Schießstand ist der Teil einer schießsportlichen Anlage, der zwischen einem Schützen und der zu treffenden Schießscheibe liegt.Ein Schießstand ist Bestandteil des Schützenstandes. Das ist die gesamte Fläche, die vom Schützen während der Dauer eines Wettkampfes genutzt werden kann, also auch die Fläche hinter dem Schützen.
![]() | Was ist ein Schützenfest? |
Ein Schützenfest ist ein Volksfest, das sich aus dem regelmäßigen Treffen von Schützenbruderschaften bzw. Schützenvereinen herleitet. Im Verlauf des Festes wird in der Regel in einem Schießwettbewerb der beste Schütze (Schützenkönig) bestimmt. Einige lokale Bräuche ermitteln den Schützenkönig auch durch andere Wettbewerbe, wie Ringstechen oder Vogelschießen.
![]() | Was ist ein Schützenkönig |
Der Titel Schützenkönig stammt aus der Tradition des Schützenwesens. Zur Ermittlung eines Schützenkönigs gibt es keine einheitlichen Regularien, sondern jeder Schützenverein legt diese selbst fest. Zur Amtseinführung des Schützenkönigs wird in vielen Orten ein Schützenfest begangen, bei dem der König mit seinem Hofstaat von zu Hause abgeholt und mit einem großen Umzug zum Festplatz oder zum Festzelt begleitet wird. Die Feierlichkeiten des Schützenfestes können mehrere Tage andauern. Das Schießen um den Königstitel kann aber auch erst während eines Schützenfestes durchgeführt werden.
![]() | Was ist ein Vorderlader? |
Der Vorderlader ist die ursprüngliche Form der Feuerwaffe. Ein typischerweise glatter Lauf wird mit Treibladung und Projektil durch die Mündung geladen. Das hintere Ende des Laufes ist fest verschlossen und verfügt nur über ein kleines Zündloch, durch das ein mittels Lunte (Luntenschloss), Feuerstein (Steinschloss), Radschloss oder Zündhütchen (Perkussionswaffe) erzeugter Funke oder Feuerstrahl die Treibladung zündet. Vorderladerfeuerwaffen werden klassisch mit Schwarzpulver und einem Bleigeschoss geladen. Dazu kommt oft noch ein Schusspflaster zur Abdichtung. Vorderladerkanonen verwendeten als Geschosse unter anderem Stein- oder Eisenkugeln sowie Fragmentgeschosse wie Kartätschen .
![]() | Was ist eine Waffenbesitz-Karte? |
Die Waffenbesitzkarte ist eine waffenrechtliche Erlaubnis. Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte in Deutschland sind durch das Waffengesetz geregelt.
In einer Waffenbesitzkarte werden die Schusswaffen des Besitzers behördlich registriert und eingetragen. In der Regel handelt es sich dabei um Sportschützen, Jäger oder Schusswaffensammler. Der Vollzug des Waffengesetzes ist Ländersache. Die zuständigen Genehmigungsbehörden werden somit vom jeweiligen Bundesland festgelegt. Dies können dann zum Beispiel die Stadt- oder Kreisordnungsämter sein oder auch die Stadt- oder Kreispolizeibehörden.
Die Waffenbesitzkarte ist nicht mit dem Waffenschein zu verwechseln
![]() | Was ist ein Waffenschein? |
Waffenschein heißt im Waffenrecht in Deutschland und der Schweiz die Erlaubnis zum „Führen“ bestimmter Schusswaffen. In Österreich ist dies der Waffenpass.
![]() | Was bedeutet Wurfscheiben-Schießen? |
Wurfscheibenschießen ist der Sammelbegriff für das Schießen mit Flinten und Schrotmunition auf Wurftauben. Es ist ein Präzisionssport
